
Die Rollen und Positionen der Frauen sind historisch wandelbar und eng mit den ökonomischen und politischen Bedingungen einer Gesellschaft verknüpft. Im Rahmen unserer feministischen Reihe gehen wir der Frage nach, welche Lebensrealitäten Frauen im (ehemaligen) Jugoslawien vorfanden und wie sich diese bis heute verändert haben.
Im antifaschistischen Widerstand kämpften Frauen als Partisaninnen und nahmen eine aktive Rolle im gesellschaftlichen Umbruch ein. Daran anknüpfend eröffneten sich in Jugoslawien neue Möglichkeiten in Bildung, Arbeit und politischer Teilhabe. Wie gestaltete sich das Leben von Frauen unter diesen Bedingungen, im Öffentlichen und Privaten? Im Kontext der Kriege der 1990er Jahre organisierten sich Frauen über nationale Grenzen hinweg in Friedensbewegungen.
Ausgehend davon richtet sich der Blick in die Gegenwart: Wie leben Frauen heute in den Nachfolgestaaten und der Diaspora? Welche Kontinuitäten prägen ihr Leben und welche feministischen Perspektiven ergeben sich daraus?
(„Sestrinstvo i jedinstvo“ – dt. Schwesterlichkeit und Einheit)
Um 19 Uhr im Volkshaus (Lagergasse 98a, 8020 Graz)